Nachdem ihr unter Zähneputzen – eine Herausforderung einiges über das Zähneputzen gelesen habt, soll es hier nun um praktische Impulse gehen. Erstmal herzlich willkommen und schön, dass ihr euch mit dem Thema zielführend auseinandersetzen wollt! Außerdem möchte ich euch direkt zu Beginn bitten, euch keine Vorwürfe (mehr) zu machen. Ihr habt bisher das gegeben, was ihr in dem Moment konntet! Mit der Erkenntnis, dass ihr Unterstützung benötigt und jetzt eine Chance sucht, aus der Situation rauszukommen, habt ihr schon alles richtig gemacht.

Der Teufelskreis

Manche Kinder lieben es Zähne zu putzen, sie könnten mehrmals täglich eine Viertelstunde mit der Zahnbürste im Mund herumsitzen und ihre Zähne selbst putzen oder geputzt bekommen. Eures oder eines eurer Kinder scheint nicht zu dieser Gruppe zu gehören und das ist vollkommen okay so.

Zähneputzen ist wie fast nichts anderes ein „notwendiges Übel“. Stellt euch mal vor ihr dürftet eine Woche lang die Haare eures Kindes nicht waschen. Was würde passieren? Ja, sie wären zerzaust und eventuell etwas fettig, aber es ist dadurch nichts passiert, das ernstzunehmende Konsequenzen mit sich bringen kann. Bei den Zähnen sieht das hingegen schon ganz anders aus und deswegen eskaliert das Thema so oft. Ihr als Bezugspersonen wisst, ihr dürft bei der Zahnpflege nichts versäumen, da das unangenehme und weitreichende Folgen haben kann. Dadurch seid ihr angespannt, wenn es nicht so klappt wie ihr es euch vorstellt, was sich natürlich aufs Kind überträgt. Willkommen im Teufelskreis! Dieser kann sich so steigern, dass das Kind vor lauter Angst vor der Situation bereits komplett verkrampft, weint usw. und ihr entweder das Zähneputzen komplett sein lassen müsst, oder nur noch mit Festhalten etc. putzen könnt.

Euer friedlicher Weg

Dazu soll es bestenfalls nicht kommen, aber auch wenn es sich schon lange hochgeschaukelt hat, möchte ich euch bitten, nicht aufzugeben und euch Unterstützung zu suchen! Ich kann euch in einer Beratung nicht nur sehr viele praktische Tipps geben, sondern euch auch anleiten, wie ihr die Situation durch eure innere Haltung wieder auflockern und quasi auf den „Reset-Knopf“ drücken könnt.

Dazu telefonieren wir etwa eine halbe Stunde. Im besten Fall sucht ihr euch dafür einen Zeitpunkt, an dem ihr alleine seid und eure Ruhe habt. Auf jeden Fall sollte euer Kind anderweitig betreut sein (Peppa Wutz zählt auch!), dass ihr euch auf das Gespräch wirklich einlassen könnt und es nicht mithören kann.

Wichtig ist mir dabei, eure individuelle Situation mit ihren konkreten Herausforderungen zu sehen, und nicht nach „Schema F“ irgendwelche Tipps herunterzurattern, davon gibt es nämlich ganz schön viele. Alle meine Vorschläge für eure Strategie gehen davon aus, dass keine Gewalt nötig ist und die Bedürfnisse aller Beteiligten ihre Berechtigung haben.

Wie eine Beratung ablaufen wird?

Ihr bekommt zuerst einen Fragebogen, den füllt ihr aus und schickt ihn mir zurück. Aufgrund der von euch beschriebenen Wochentage/Tageszeiten schlage ich euch Termine vor, ihr bestätigt in der Regel einen, oder ich schicke nochmal neue. Diese vergebe ich je nach Dringlichkeit, der kann also nur 2-3 Tage oder Wochen in der Zukunft liegen, je nachdem. Dann telefonieren wir zum ausgemachten Termin etwa 30 Minuten und erarbeiten eure Strategien. Im Anschluss stehe ich euch noch eine Woche für Rückfragen etc. zur Verfügung.

Kostenfaktor

Die Begleitung kostet pauschal 70€ und umfasst die Vorbereitung, das telefonische Gespräch und das Beantworten der Fragen im Anschluss. Solltet ihr das Thema danach noch weiter bearbeiten wollen, können wir das gerne individuell besprechen, ich berechne für telefonische Beratung grundsätzlich 35€/30 Min.

Worauf wartet ihr noch?

Grundsätzlich gilt: Je früher ihr den Teufelskreis durchbrecht, umso einfacher ist es, dem zu entkommen und umso weniger Schaden richtet das Thema in eurer Beziehung an. Zögert also lieber nicht unnötig lange und meldet euch bei Fragen oder Interesse gerne per Mail an sanja@kleinesganzgross.com.